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Geschichte der Handschelle    
Interessantes und wissenswertes zur Handschelle    



Es war einmal eine Handschelle...

Nein, so nicht. Wir von SDG möchten Ihnen hier keine Geschichten mit Handschellen auftischen, sondern viel mehr interessante Informationen und einen geschichtlichen Hintergrund bieten.

Die Idee, Hände, Füße oder Hufe zu fesseln und somit die Bewegungsfreiheit einzuschränken ist natürlich schon uralt. Wir wollen jetzt aber nicht zurückgehen bis zur Steinzeit, als die Neandertaler Ihre Beute fesselten um diese in Ihre Höhle zu schleifen.

Konzentrieren wir uns also auf die Hand- und Fußfesseln aus Eisen, Entstehungsgeschichte, frühere Modelle im Vergleich zu den Modellen von heute und was wir vielleicht für die Zukunft erwarten können.

In früheren Zeiten wurden Leute als Sühne für verschiedene Vergehen zum Spott ihrer Mitmenschen an den sog. Pranger angekettet. So waren sie aber leider nicht nur dem Spott sondern auch der Gewalt Ihrer Peiniger hilflos ausgeliefert.

Da nicht jeder Ordnungshüter Halsgeige oder Pranger mit sich rumschleppen konnte und wollte, musste man sich etwas einfallen lassen, das ein wenig handlicher und leichter war. Also ging man her und baute die Dinger einfach eine Nummer kleiner, aber genauso effektiv.

Frühere Modelle, im Mittelalter und grauer Vorzeit, bestanden meist einfach aus zwei halbkreisförmig gebogenen Eisenbändern, die durch eine Kette verbunden waren und mit gehämmerten Nieten oder Schlössern fixiert wurden.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in den USA Modelle mit moderneren Schlossmodellen eingeführt. Dies haben wir hauptsächlich Erfindern und Herstellern wie John J. Tower und Edward D. Bean zu verdanken.
In Europa sah es zu dieser Zeit noch ein wenig anders aus: dort herrschten noch sogenannte "Darby Type Fesseln" des britischen Herstellers Hiatt, Handschellen mit federgelagertem Schraubgewinde.

Anfang des 20. Jahrhunderts (20.02.1912) wurde das heutige Prinzip in den USA patentiert: ein mit um einen Drehpunkt durch einen am Schließgehäuse fest angebrachten Doppelbogen schwingenden Bügelarm.

Bis dato gibt es unzählige Varianten von Handschellen, teilweise ist man von der verbindenden Kette weggegangen und benutzt nun Scharniere oder schmale Gelenke, um so die Bewegungsfreiheit noch mehr einzuschränken oder gar ein "zerreissen" der Kette zu verhindern.
Auch benutzt man Daumenschellen, die eine zusätzliche Sicherheit bieten. Allerdings ist deren Gebrauch nicht ganz ungefährlich und kann zu Verletzungen führen. Somit kommen Sie eher seltener zum Einsatz.

Eine weitere Methode, die zusätzliche Sicherheit bietet und die Bewegungsfreiheit noch mehr einschränkt, sind Fußfesseln. Eigentlich nichts anderes als eine Handschelle mit einer etwas längeren Kette. Die Länge der Kette ist so ausgelegt, daß ein Gehen zwar noch möglich ist, ein Rennen aber ausgeschlossen werden kann.




Halsgeige (Schandkragen)


Pranger in Artstetten


Blick durch Holzpranger


Darby Type Fessel


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