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Die Technik der Handschellen    
Was funktioniert wie und warum...    


Die Technik bzw. der Aufbau der Handschelle ist leicht zu erklären. Die zwei Ringe (Schellen) werden meistens durch eine zwei bis drei gliedrige Kette oder durch ein Scharnier-Gelenk verbunden.

Der Unterschied zwischen beiden Standart Modellen ist, dass man bei einer Handschelle mit Kette viel mehr Freiraum und Bewegungsfreiheit hat, als bei einer Handschelle, die eine Scharnierverbindung hat.
Hier ist das Verdrehen der Hände gegeneinander nicht möglich. Außerdem kann die Gelenkhandschelle ohne fremde Hilfe nicht geöffnet werden, sofern die Schlüssellöcher zum Körper hin angelegt werden.

Handschelle
Es gibt zwei verschiedene Varianten bei der Ausführung der Handschelle: entweder haben sie zwei symmetrische (links-rechts-verschiedene) oder zwei identische Schellen. Auch gibt es bei der Verarbeitung Unterschiede: manche Hersteller verwenden eine spezielle Nickelbeschichtung, andere wiederum verwenden rostfreies Edelstahl.

In fast alle Handschellen passt ein standardisierter Schlüssel, nur Hochsicherheitshandfesseln haben einen individuellen Zylinderschlüssel.

Es gibt nicht nur Handschellen, sondern auch Fußschellen und Daumenschellen.

Zur Erhöhung der Sicherheit bei modernen Handschellen zählt eine mehrzähnige oder mehrreihige Ratsche (Sperrklinke), diese greift in mehrere Zähne des Bügels gleichzeitig.
Durch eine an Drehlagern befestigte Kette können die Schellen beliebig rotieren und die einzelnen Kettenglieder können nicht verkanten.
Zur Erhöhung der Sicherheit vor Verletzungen gibt es die Vorrichtung einer manuellen Arretierung dem sog. "Double Lock". Dies verhindert das unbeabsichtigte Zusammendrücken der Schellen und verhindert somit, dass bestimmte Nerven im Handgelenk abgeklemmt werden können. Es wird somit das bewusste Quetschen durch den Gefangenen verhindert, in der Hoffnung die Handschellen gelöst zu bekommen.
Außerdem wird verhindert die ausführende Person wegen Körperverletzung anzuzeigen.
Der Nachteil ist die Unwirksamkeit der Handschellen durch eine versehentliche Aktivierung der Ruheposition. Die Arretierung kann meist ohne einen Schlüssel aktiviert werden und muss stets mit Hilfe des Schlüssels vor dem eigentlichen Lösen der Sperrklinke deaktiviert werden.


Handschellen anlegen:

  • Beide Hände werden aneinander geschlossen
  • Entweder vor den Körper (auf dem Bauch), so bleibt ein gewisser Aktionsradius durch die natürliche Stellung der Hände erhalten
  • Hinter dem Körper (auf dem Rücken), so bleibt kein Aktionsradius, denn der natürliche Bewegungsdrang ist nahezu komplett eingeschränkt und wird fixiert
  • Gefangene können an einen festen Gegenstand oder an die festnehmende Person befestigt werden, wobei die festnehmende Person dabei einer großen Gefahr ausgesetzt ist
  • Verbinden zweier Gefangenener: an zwei verschiedenen Händen (links/rechts), oder an zwei gleichen Händen (links/links). Die Länge der Kette ist ausschlaggebend für den Bewegungsspielraum des Gefangenen
Je moderner unser Leben wird, desto moderner die Technik?
Nicht unbedingt...

Zum Beispiel bei den Kabelbindern. Diese gibt es schon eine ganz Zeit lang und wurden ursprünglich entwickelt, um (man glaubt es kaum) Kabelbäume zusammenzuhalten und zu fixieren.
Die Technik ist an für sich ganz simpel: ein Band mit einer feinen Zahnung wird durch die am Ende befindliche Öffnung mit eingebauter Sperre gezogen. Die Zahnung verhindert ein sich wieder öffnen der entstandenen Schlaufe. Die meisten Kabelbinder sind Einwegmodelle, es gibt aber auch welche, die eine Vorrichtung zum wieder öffnen haben und sich somit mehrfach verwenden lassen.


Bleibt abzuwarten, was die Zukunft bringt. Vielleicht heißt es ja auch in Sachen Handschellen eines Tages wieder "back to the roots" und Straftäter werden wieder mit Halsgeige abgeführt und öffentlich an den Pranger gestellt...

Sollten wir etwas in diesem Zusammenhang in Erfahrung bringen können, werden wir Sie natürlich darüber informieren.



Doppelgelenk



Schmalgelenk



Schließung / Schlüsselloch



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